Fragen rund um Ferrum

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Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Fr März 22, 2013 11:40 pm

Hey Hey

Hab versucht nen netten Hintergrund für meinen Barden/Spielmann zu erstellen und dabei sind mir einige Fragen aufgefallen
zu denen ich nicht wirklich etwas im Wiki gefunden hab.

1) Wie ist das Klima in Ferrum algemein bzw. speziell in Springen Kalkenkliff (ich hatte hier an etwas kälteres/raueres Klima gedacht alla Norwegen oder sogar Kanada? passt das
2) In wie weit sind die Götter wichtig für das allgemeine Leben in Ferrum (greifen die Götter aktiv ein wie in DSA oder verhalten sie sich passiv)
2.1) Wie mächtig sind die Kirchen als Institutionen und in wie weit bestimmen sie das allgemeine Leben in Ferrum

So das wars erst mal aber ich bin sicher mir sind heute morgen noch mehr Fragen im Kopf rum geflogen da kommt also bestimmt noch was.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Tombrin am Sa März 23, 2013 12:05 am

Zu

1.) Ja das Klima ist dort etwas rauer an der Küste. Zwar wird's im Sommer recht warm, aber die Winter sind hart.
Im allgemeinen kann man sagen, dass das Wetter der europäischen Klimalage bzw. der deutschen ähnlich sein kein.

2.) Ich für meinen Teil sehe die Götter durchwachsen an. Es gibt zwar Personen die behaupten ihnen wäre dieser und jener begegnet im Traum oder ähnliches aber dem wird nicht häufig große Aufmerksamkeit beigemessen.
An sich ist Ferrum bzw seine Bevölkerung nicht stark fixiert auf seine Götter. Natürlich gibt's da ausnahmen und ohne geht's auch nicht, aber sie fallen nicht vor Ehrfurcht auf die Knie weil ein "Wunder" passiert ist. Bestes Beispiel für die Alltäglichkeit der Götter waren unsere Gaiadank Feste Wink
Alles in Allem kann man sagen: Das der Götterglaube und die Wichtigkeit der selben für das Leben individuell ist. Soll heißen, dass dein Char da jenach belieben eifrig seiner Gottheit fröhnt oder einfach hin und wieder mal einen Dank sagt.

2.1.) Im Allgemeinen ist bislang durch Plot nur die Adamaskirche als effektiv in Erscheinung getretene zu sehen. Wenn auch nur passiv und über Umwege. Da dem Adamas Glauben alle Adeligen angehören, da dieser schließlich der Gott der selbigen ist und "Göttervater" ist.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Blümchen am Sa März 23, 2013 2:10 am

1. Das würde ich ebenso sehen. Zwar ist Nordferrum für mich immer eher Norddeutschland als wirklich Skandinavien, aber auch da kann es recht rau werden.
Nach meiner Einschätzung wärest du wohl ein bischen sehr heftig bezüglich des Klimas und ich glaube es ist ein wenig milder als du es hier schreibst. Auch wenn Kalkenkliff und seine Position nun ein wenig nach rauem Küstenklima schreien Wink
1.1 Was war eigentlich mit den Fischmenschen, die zumindest in der Version von Ferrum, die stand, als ich dabei kam, existieren? Den Abschnitt über Kalkenkliff nach, den glaube ich ich verzapft habe, gibt es die noch ("Gerüchten zufolge), und zwar spezifisch auch in dieser Baronie, aber was ist eigentlich die Meinung der eigentlich "Ferrum-Erfinder" zum Thema?

2. Wirklich göttliche Wunder wüsste ich nicht, bisher haben die Priester auch nicht wirklich irgendwas in meiner Anwesenheit beschworen, aber gerade am Religionssystem wir ja auch momentan noch ein wenig gefeilt. Ich würde allerdings einen Eindruck wie Tombrin, also einen eher historischen unterstützen, dass halt die Götter durch ihre Priester und Propheten in Erscheinung treten, von deren Taten jeder halten kann, was er möchte (Ob die nun real sind oder eben nicht, sondern lediglich magie, Zufall oder was auch immer) Ein klassisch-Mittelalterliche Herangehensweise erscheint mir schlüssiger als ein DSA-like "Alle Wissen, dass es sie gibt, und Priester wirken mit ihrer Hilfe "Magie"". Das Wiki sagt zu dem Thema, dass die Überregionalen Götter nicht angezweifelt werden, sondern höchstens mal ignoriert. Regionale Götter/Naturgeister/Ähnliches existieren aber auch.
2.1 Na, Tombrin, die Gaiakirche hat ja auch ihren Advokaten im bisherigen Spiel gehabt, möchte ich meinen Wink Aber, auch da - das System ist noch nicht so sehr ausgearbeitet, ich würde sagen, dass gerade aufgrund der "Kleingeisterei" große, organisierte Kirchen eher nicht der Fall sein werden, und höchstens wirklich die Adamaskirche (Und die Sapientiaskirche, die feste und stehende Tempel im gesamten Land besitzt, wie das Wiki mir zuflüstert, eventuell die Kirche der Ortographia, [über deren Namen ich gerne nochmal reden würde], da sie ja für Recht und Gesetz zuständig ist; diese beiden würde ich eher als Ersatzinstitutionen für ein geregeltes Akademiewesen bzw. Klosterwesen mit Bibliotheken und so im Falle der Sapientia, beziehungsweise den Richterstand und Gerichtsgebäude im Falle letzterer sehen) wirklich eine organisierte Kirchenstruktur aufweist.
Also, ein wenig geordneter zusammengefasst wäre meine Meinung:
- Adamaskirche reguläre, strukturierte Kirche, da durch Adel unterstützt. Wie genau die aussieht, und welchen Einfluss sie außerhalb hat, müsste man mal diskutieren.
- Sapientia feste, Klosterartige Tempel mit Bibliotheken, in denen die Wanderpriester Wissen zusammentragen
- "Orthographia" ebenfalls, Priester werden zur Rechtssprechung herangezogen
- Alle anderen eher Wanderpriester und lokale Schreine, keine geregelte Überorganisation.

3. Das alles bildet lediglich meine Ansicht ab, wie das alles zusammenpasst, gerade das Religionssystem wollten wir nochmal genauer ausdefinieren und sind bisher meines Wissens nach nicht damit fertig. Und, wenn es zum Konflikt zwischen meiner Ansicht und der von Xeno oder Tombrin kommt, haben die eher Recht, weil die haben sich das ausgedacht und ich bin nur später dabeigekommen Wink

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Sa März 23, 2013 3:31 am

Hey
Erst mal danke für die Antworten.
Insgesamt sind diese schon fast ausführlicher als ich es brauche (zumindest die zu 2).
Überigens habe ich diese seltenen Fischmenschen einfach mal in meine Hintergrund geschichte mit
"einbezogen" Cool wäre für mich also unschön die einfach komplett raus zu streichen.

Ansonsten bliebe noch die frage ob ihr eure Welt einer bestimmten mittelalterlichen Zeit zugeordnet habt
oder das einiger maßen bunt gemischt ist
und wer im Königreich das recht hat Ansammelungen von Häusern das Dorfrecht zu erteilen bzw.
dieses auch später zum Stadtrecht zu erweitern und was ein Dorf für dieses Recht mindestens aufweisen muss.
Gehe momentan davon aus das jedes Dorf mindestens 1x Tempel und 1x Schenke/Herberge besitzen muss
+ evtl. noch sowas wie ne Schmiede und mindestens 60-70 Einwohner.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Tombrin am Sa März 23, 2013 4:07 am

Im Zweifel hat erstmal immer der König/ die Königin das Recht. Da sich diese aber nicht um das gesamte Reich kümmern können würde ich dem jeweiligen Grafen auf Rat des zuständigen Ritters bzw Reichsritters die Möglichkeit geben das Dorfrecht auszusprechen und demnach dann Meldung nach oben zu geben zwecks Steuerabgaben etc.pp.

Was genau ein Dorf definiert ist eine tolle Frage. Ich denke Tempel muss es nicht unbedingt sein. Ein Schrein reciht hier sicherlich. Eine Schenke/Herberge ist ja eher automatisch dabei. Irgendein Kupferkessel lässt sich ja sicher finden Wink
Sonst würde ich sagen alles was ein normales Leben ermöglicht hat damals. Schmied nichtmal. Aber eine Wasserquelle ob nun Bach oder Fluss oder ein Brunnen.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Sa März 23, 2013 4:13 am

Naja ich denk mal irgend ne Art von Schmiede sollte schon vorhanden sein und sei es der Hufschmied der normalerweise die Tiere beschlägt und hin und wieder mal nen Brotmesser
wieder flickt. Das Trinkwasser etc. vorhanden sein muss hab ich jetzt mal als für ansiedlungen von Menschlichem Leben gegeben betrachtet. Wink

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Blümchen am Sa März 23, 2013 6:19 am

Ja, das von mir war teilweise auch ein wenig Gedankensortieren. Verzeihung, wenn es zu lang war Wink
In welcher Form und welchem Maß hast du die Fischviecher denn drin?

Frage meinerseits an die, die sie ursprünglich reingeschrieben haben: Wie war das damals eigentlich gedacht mit den Fischmenschen?

Nach dem, was bisher ist, ist Ferrum meine ich grob Spätmittelalterlich, aber recht locker und absolut nicht streng historisch orientiert.

Recht ausüben und Dorfgestaltung würde ich Tombrin recht geben, ein Schrein für einen oder mehrere der lokalen Gottheiten und/oder einen der großen, Tempel bei größeren Ansiedlungen, Schmiede allerdings schon, also, so allgemein schmiedefähige Person zumindest meistens vorhanden. Allerdings würde ich behaupten, dass auch Ansiedlungen mit weniger als 60-70 Leuten existieren. Weil so groß ist Ferrum gar nicht, und selbst in Deutschland existieren solche ja.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Sa März 23, 2013 6:27 am

Die Fischmenschen tauchen eig. nur in einer Art Fiebertraum auf hatte ein bisschen Zeit und aus dem Hintergrund heraus ist noch ne kleine Geschicht entstanden
wobei halt nie Gesagt wird dass es nur ein Fiebertraum ist.
Im Endeffekt begegnet er bei dieser gegebenheit einem Wesen dieses Folkes welches ach so wunderbar musiziert und in ihm den Wunsch erweckt auch so musizieren zu können.
Das auch Ansiedlungen mit weniger Leuten möglich sind bestreite ich auch gar net (z.b. kleinere Bauernhöfe mitten im Nirgendwo etc.)
Nur ist das Marktrecht meines Wissens ja auch eng mit dem Dorfrecht verbunden. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen , dass eine Ansiedlung die noch nicht einmal die Größe eines Dorfes erreicht hat einen eigenen (offiziellen) Wochenmarkt o.Ä. veranstalten durfte.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Tombrin am Sa März 23, 2013 7:53 am

Ach herrje du bist herzlich willkommen mitzudenken.
Über all das haben wir uns noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Wir waren ja grade mal dabei uns Gedanken um eine Handelsorganisation Richtung Hanse zu machen.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Xenofero Fuxfell am Sa März 23, 2013 8:16 am

Ach Kinders, da ist man mal 10 Stunden seinen Bruder besuchen, kommt zurück und dann das ^^

Als "Vater" von Ferrum mal meine 2 Cent dazu.

Nordferrum entspricht grob Norddeutschland, der Westen in etwa Niedersachsen mit seinen Pferde- und Schaafzuchten, die Mitte Holstein und der Osten den typischen Mooren, wobei der Osten wohl ein wenig arg überspitzt ist. Kalkenkliff dürfte wohl in etwa Helgoland entsprechen. Dabei soll Ferrum keinesfalls 1:1 Deutschland entsprechen und bietet noch viel "weißes Land" auf den Karten, welches einfach noch nicht genauer definiert ist. Hier spielt die eigene Fantasie wohl eine größere Rolle als Festgeschriebenes.
Mittelferrum, soll heißen Wiesengrund, ist größtenteils an NRW orientiert, insbesondere am Bergischen Land. Hügel, kleinere Berge, viele Wiesen und Wälder, Bächer und Täler.
Südferrum entspricht dem Alpenraum, wobei wohl eher Österreich, Frankreich oder der Schweiz. Hohe Berge mit Sommerschnee, reich an Bodenschätzen, aber hart zu bewirtschaften.

Die Fischmenschen... Rolling Eyes
Ich gestehe, sie sind eine Art "Jugendsünde", etwas, mit dem ich Ferrum unnötig "cool" Cool machen wollte. Ich bereute dies und habe versucht, sie an den meisten Stellen wieder rauszustreichen. Jetzt sind sie mehr eine Art Legende, die sich unter den Menschen erzählt wird. Ich will nicht bestreiten, dass sie existieren könnten und dass der eine oder andere Mensch ihnen gar begegnet sein kann, doch das gleiche gilt wohl für Meerjungfrauen oder Baumnymphen, die leicht bekleidet von irgendwelchen schwarzen Blumen fressen Wink

Die Götter sind teil zahlreicher Legenden und Mythen. Ich schreibe derzeit eine Art Bibel für die 7-Götter. Da ich in dieser bereits die eine oder andere Seite gefüllt habe, habe ich auch ehrlich gesagt keinerlei Lust mehr über die Namen zu diskutieren und diese werden nun bleiben, wie sie sind (nicht, dass ich nicht genug Einspruchzeit gewährt hätte im interen Forum). Das Wirken der Götter ist zuletzt vor über 100 Jahren im Krieg der 3 Völker dokumentiert.
Die Götterdiener sind von Kirche zu Kirche unterschiedlich organisiert. Alle Kirchen jedoch haben einen Haupttempel in der Hauptstadt, in welchem die Novizen i.d.R. ausgebildet werden. Wie sie dann übers Land verteilt sind, ist unterschiedlich organisiert, von Wanderpredigern bis kleineren Tempeln, Klöstern etc. ist alles möglich und wenig definiert. Lediglich in Sachen Adamas und Gaia habe ich sehr genaue Vorstellungen.

Eine Stadt definiert sich durch den Bau einer Stadtmauer aus Stein. Dieses Recht kann nur der König vergeben. Wann er das macht ist ihm selbst überlassen. Alle Städte sind direkt dem König unterstellt, doch er hat das Recht diese an seine Vasallen zu verleihen. So sind einige Städte Hauptsitze von Herzögen oder Grafen, während andere außerhalb von Städten in Burgen oder Schlössern leben. Der König selbst lebt in der Hauptstadt in seinem Schloss.
Das Marktrecht ist nicht klar definiert, spielte aber bisher für uns auch keine Rolle. Wenn du magst, kannst du dir da Gedanken machen und Vorschläge (in einem sepraten Thread) posten.

Ferrum orientiert sich in der Tat an keiner Epoche. Jedoch wirst du mit spätmitteralterlicher Fäntelalter-Kleidung am ehesten punkten Wink

Eine Schmiede halte ich nicht für relevant um das dörfliche Leben zu regeln. In meinem Heimatdorf Birkenweiler leben gerade einmal 2 Dutzend Menschen und von denen ist keiner Schmied. Schmiedewaren werden in der nächsten größeren Ortschaft gegen Lebensmittel oder Geld ertauscht.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Sa März 23, 2013 11:24 am

Hey Ho

ist Birkenweiler mit 24 Einwohnern den tatsächlich schon ein Dorf oder noch eine Ortschaft innerhalb der Grenzen einer Stadt?
Hab da mal was zu dem Thema Dorfrecht angelesen
http://www.mumpf.ch/das_dorfrecht.html
http://www.poprawka.de/dorf/do.pdf
wobei ich den Unteren Beitrag nur kurz überflogen hab damit werd ich mich evtl. die Tage mal beschäftigen
Die Fischmenschen find ich gar net so "unnötig" cool. Solange sie nur oder fast nur eine Legende bleiben.
Also bitte keine SC Fischmenschen obwohl das natürlich sehr Lustig wäre wenn die ne Quest auf Land erledigen müssen. Wink lol!

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Blümchen am Sa März 23, 2013 11:29 am

Gutgut, dann hatte ich die Fischmenschen schon richtig interpretiert. Ein Gerücht, ob mehr... Weiß man nicht.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Xenofero Fuxfell am Sa März 23, 2013 11:55 am

Ich bezeichen IT Birkenweiler immer als das, was der Name vermuten lässt, ein Weiler. IT-rechtlich ist es ein Rittergut, das aber ärmlich ist und eigentlich nur Bäume exportieren kann. Doch warum sollte man Bäume so weit schleppen, wenn ganz Wiesengrund voll davon ist?

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Mo Jul 15, 2013 10:59 pm

Hey Ho

Mir sind gestern nen paar Fragen bezüglich des Pantheons eingefallen.
Was mir zum Beispiel in den meisten Fantasy settings fehlt ist ein Gott der Gewalt verabscheut.
Gibt es hier einen Gott der eher pazifistisch ausgelegt ist bzw. von dem eine eher härtere Glaubensrichtung existiert,
die Gewalt schlicht und ergreifend komplett ablehnt?
Am besten passen würd hier meiner meinung nach entweder Certes (Leb dein Leben wie du willst aber lass andere auch Ihr leben so leben wie sie es wollen. (Goldene Regel)) oder Magia (Wenn du es verdammt noch mal nicht schaffst bei deinem Handeln unbeobachtet zu bleiben dann versuch dich heraus zu reden und wenn du auch das nicht schaffst dann flieh oder sieh den konsequenzen ins Auge).
Natürlich wären hier evtl. Aussparungen für Kämpfe gegen Dämonen bzw andere gegen die Gottheit gezeugte Wesenheiten einzufügen oder so etwas.
Was mich auch gleich zur nächsten Frage führt wie werden solche Dämonischen Entitäten in Ferrum bzw. auch im Larp allgemein eigentlich gesehen sind Sie eher (wie bei DSA) Gegenspieler der Götter oder wie in manch anderen Systemen auf abwege geratene Götter. Womit auch die Frage aufkäme wie die Götter auf die Gegenwart von (größeren Dämonen) auf der Erde reagieren.
Außerdem sind wir beim letzten mal beim Stammtisch in Wuppertal auf das Thema Certespriester = Schmarotzer? gekommen hier hatte ich die Idee einer sehr gemäßigten Certesbewegung nach dem Motto der Goldenen Regel und dem Kredo "Lebe ein zufriedenes Leben" soll heißen du musst nicht jeden Tag Feste feiern und die Nacht zum Tage machen wenn du da keine Lust drauf hast wenn du das möchtest darfst du auch 72 Stunden durcharbeiten (solange du damit keinen anderen beeinträchtigst). 

So nun genug von meiner Seite jetzt ist eure Meinung gefragt.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Feldmarschal am Di Jul 16, 2013 5:22 am

Meinung ;)Meinungen sind verschieden ...

Certus trifft es am ehesten mit dem "Friedefreude Eierkuchen Gedanken" denke ich würde ihm aber das nicht andichten wollen.
Naja Magia ist eher eine Nachtperson und Meuchelmörder / Assassinen bzw. Diebe sind glaube ich nicht bei hellichten Tage bei ihrem Werke ...
Also Magia und Pazifistin sehr komische Kombi Smile
Wir haben Dämonen in Ferrum ? Wo ist der Exorzist ,wenn man ihn braucht ... ;)Spaß beiseite ...
Dämonen sehe ich OT ja als Ausgeburt der Hölle und somit Diener eines gewissen gefallenen Engels Wink
IT noch kaum mit befasst (Danke für den Hinweis somit Smile)
Certespriester sind doch keine "Partylöwen" sie geniessen nur ihre Freiheit und predigen diese und was wäre ,wenn alle Leute nur noch feiern würden :Dalso denke ich die Priester haben sicherlich gewissen Verhaltenregeleungen für sich gefunden.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Xenofero Fuxfell am Di Jul 16, 2013 11:23 am

Interessante Aspekte, die so noch nicht formuliert wurden. Ich denke, dass es wie so oft ist, dass sich jeder das etwas anders denkt.

Dämonen
Ich finde generell es befremdlich, wenn über Dämonen unterrichtet wird. Sicherlich wird es irgendwelche schlauen Menschen geben, die sich mit dem Thema befasst haben, aber verbreiten sie entsprechendes Wissen? Und überhaupt, sind Dämonen schonmal in Ferrum aufgetaucht, haben sie existiert oder existieren sie gar?
Eigentlich laufen Dämonen in einen High-Fantasy-Bereich, der so auf unseren Cons vermutlich nie bespielt werden wird.

Die Pazifistengottheit
Unter den 7 großen Gottheiten gibt es keinen Gott, dem ich die Pazifistenrolle zwingend zuordnen muss. Am ehesten wohl Certus, auch wenn das Beschäftigen mit Waffen, denn das muss man um sie abzulehnen, wohl eher nicht sien Bier ist. Hier kommt wohl eher Desinteresse statt Ablehnung zum Tragen.
Unter den Hunderten nicht ausformulierten Nebengottheiten ist ein Pazifistengott wohl durchaus denkbar und wahrscheinlich.

Die Rolle des Certus
Schwere Sache das, hab ich ja bereits auf dem Stammtisch gesagt. In dem Teil der Schöpfungsgeschichte, den ich derzeit schreibe, ist Certus derjenige, der Freude unter die Menschen bringt, und da sehe ich auch am ehesten seine Rolle. Dazu gehören Feste. Ein Ablehnen von Arbeit ist ebenso denkbar wie eine Auslegung, dass Freude durch Arbeit zu erbringen ist. Lust, Freiheit, dass sind alles Aspekte, die ich ihm zuordnen würde. Den Gott der Freiheit in eine bestimmte Rolle zu drängen erscheint mir auch irgendwie falsch Wink

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Blümchen am Di Jul 16, 2013 11:54 pm

Hm.
Das mit Dämonen würde ich von Xeno so unterschreiben. Wenn da was ist, weiß das die Öffentlichkeit nicht, und ganz sicher wird sie es auch nie mitbekommen.
Dafür ist das Ferrum-Setting einfach nicht gemacht.

Bei der Pazifistengottheit ebenfalls - Certus ist jetzt absolut keiner, dessen Anhänger ich bei Sit-ins oder Advokaten von gewaltlosen Protesten sehen würde.
Auf der anderen Seite könnte ich mir schon vorstellen, dass auch Certusanhänger mal bei Kneipenschlägereien mitmachen oder ähnliches.
Also, nen Pazifisten? Nee...

Bei der Rolle von Certus - joa. Manche Certuspriester sind ganz entschieden Partylöwen. Manche sind aktive Wanderer, manche sind mehr oder weniger normale Dorfpfaffen, ist wirklich da schwer abhängig vom Priester selbst. Weil... Freiheit und so...
Generell Freunde verbreiten, auf welche Weise auch immer dem spezifischen Priester jetzt am ehesten gefällt.

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Re: Fragen rund um Ferrum

Beitrag  Leomar am Do Jul 18, 2013 9:35 pm

Hey Ho

Das mit den Dämonen und so hatte ich mir schon in etwa gedacht.

Bei dem Pazifistengott muss ich sagen hat mich jetzt vor allem das Argument mit der Kneipenschlägerei überzeugt.
Obwohl ich die idee einer Pazifistischen Gottheit sehr cool finde. Naja aber evtl. ist das halt nur ne kleine Nebenströmung in einer Kirche oder halt eine der ungezählten kleinen Gottheiten.

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